Folge 187
Darm, unser wichtigstes Organ?
Worum es geht
In der Podcast-Episode erklärt Jutta Suffner die zentrale Bedeutung des Darms als größtes Organ mit einer enormen Oberfläche und einem komplexen Mikrobiom. Sie betont die wichtige Kommunikation zwischen Darm und Gehirn und die Folgen eines gestörten Darmmilieus, wie Leaky Gut und chronische Entzündungen, die sich auf verschiedene Organe auswirken können. Praktische Tipps zur Darmgesundheit umfassen eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Wasser, Vermeidung von Zucker, Weizen und Kuhmilchprodukten sowie die vorsichtige Anwendung von Probiotika. Ziel ist es, die Darmflora zu sanieren und so das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden zu stärken.
Mit 400 bis 1000m² Oberfläche sitzt gut zusammengefaltet und wohlbehütet unser wichtigstes Immunorgan. Mit 40 000 Bewohnern, sprich div. Bakterien und Pilzen beherbergt er zahlreiche Untermieter. Nur wenn wir unserem Darm die optimale Nahrung zuführen, bleiben uns diese Untermieter so gut gesinnt, dass Sie die Nahrung in ihre Bestandteile aufspalten. Erst dann kann dies unseren Zellen als Energie bereitgestellt werden. Durch hastiges Essen, viel Zucker, zu wenig Flüssigkeit, zu viel Weizen und Kuhmilchprodukte schaden wir dem Mikrobiom (so der Name der Untermieter: kleine Welt) enorm. Blähungen, Durchfall und Verstopfung sind die Folge.
Das Glückshormon Serotonin kann nicht mehr gebildet werden, da die Vorstufe Tryptophan erst gar nicht im Darm ankommt. Der Supergau: ein undichter Darm; das sogenannte Leaky-gut. Viren und Bakterien dringen durch die Darmwand und verteilen sich unkontrolliert im Körper. Der Beginn einer Odysee von Gelenkschmerzen bis hin zu Arthrose und Herzbeschwerden kann beginnen. Daher mein Appell: Achten Sie auf das, was Sie essen und trinken. Ihr Darm wird es Ihnen danken.