Säule 6 der Chronischen Gesundheit
Hirn-Gesundheit (Brain Health)
Unser Gehirn ist das komplexeste Organ des Universums. Mit der richtigen Pflege bleibt es ein Leben lang lernfähig, kreativ und leistungsstark. Neuroplastizität bedeutet: Es ist nie zu spät, das Gehirn zu fördern.
"Das Gehirn ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entfacht werden will. Nähren Sie es mit den richtigen Informationen."
– Jutta Suffner
Die vier Säulen der Hirngesundheit
Neuroplastizität
Das Gehirn kann sich ein Leben lang verändern und neue Verbindungen bilden. Lernen und neue Erfahrungen halten es jung.
Darm-Hirn-Verbindung
Ein gesunder Darm fördert die Hirngesundheit. 95% des Serotonins werden im Darm produziert.
Erholsamer Schlaf
Im Schlaf entgiftet das Gehirn. Das glymphatische System räumt Abfallprodukte auf.
Bewegung
Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und die Bildung neuer Nervenzellen (Neurogenese).
Neuroplastizität – Das Gehirn formt sich ein Leben lang
Lange glaubte man, das Gehirn sei ab einem gewissen Alter "fertig entwickelt". Heute wissen wir: Das Gehirn verändert sich ständig. Neue Erfahrungen, Lernprozesse und sogar unsere Gedanken formen die neuronalen Netzwerke.
Diese Fähigkeit zur Veränderung nennt man Neuroplastizit ät. Sie ermöglicht es uns, neue Fähigkeiten zu erlernen, uns von Verletzungen zu erholen und unser Denken zu verändern – in jedem Alter.
Besonders wichtig für die Hirngesundheit ist die Verbindung zum Darm und zum Herzen. Herz-Kohärenz verbessert die Durchblutung des Gehirns, während ein gesundes Mikrobiom wichtige Neurotransmitter produziert.
Praktische Tipps für ein gesundes Gehirn
Schützen Sie Ihr Gehirn mit der Kraft der Natur
Anthocyane aus wilden Heidelbeeren können die Blut-Hirn-Schranke überwinden und das Gehirn vor oxidativem Stress schützen.
Mehr über blueantox®Hören Sie dazu: Hirngesundheit
Folgen aus dem Podcast „Chronisch Gesund“ zu diesem Thema.
- Folge 216Demenz & Krebs: Was Gentests wirklich bedeutenJutta Suffner thematisiert in dieser Podcast-Episode die Bedeutung von Gentests im Kontext von Demenz und Krebs und betont, dass Demenz kein unvermeidliches Schicksal ist. Sie erklärt, wie Lebensstilfaktoren wie Ernährung, Bewegung, Schlaf und soziale Kontakte das Demenzrisiko beeinflussen können. Zudem hebt sie die Rolle von Entzündungen und die Bedeutung einer gesunden Darm-Hirn-Verbindung hervor. Ergänzend empfiehlt sie gezielte Nährstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, Polyphenole und Lithium in Spuren zur Prävention. Abschließend ermutigt sie, aktiv den eigenen Lebensstil zu hinterfragen und gibt Hinweise auf weiterführende Literatur und Unterstützung.
- Folge 215Demenz ist kein SchicksalJutta Suffner thematisiert in dieser Podcast-Episode die Bedeutung von Gentests im Kontext von Demenz und anderen Erkrankungen. Sie betont, dass Gene kein Schicksal sind, sondern das Risiko durch einen gesunden Lebensstil wie Bewegung, Ernährung und Stressmanagement deutlich beeinflusst werden kann. Gentests sollten eher als Einladung zur Achtsamkeit verstanden werden, nicht als Urteil. Die Episode vermittelt eine ganzheitliche Sichtweise auf Gesundheit und ermutigt, die eigene Lebensweise bewusst zu gestalten.
- Folge 170Alzheimer ist heilbar?Jutta Suffner thematisiert in dieser Podcast-Episode die Möglichkeit, Alzheimer im Anfangsstadium durch Lebensstiländerungen zu beeinflussen und teilweise zu heilen. Sie betont die Bedeutung von Bewegung, Ernährung, Vitamin D, sozialem Kontakt und Naturerfahrungen für die Gehirngesundheit. Zudem erklärt sie, dass Alzheimer nicht zwangsläufig vererbt wird, sondern stark epigenetisch beeinflusst ist. Sie ermutigt zur Eigenverantwortung und einem artgerechten, naturnahen Lebensstil als Schlüssel zur Prävention und Verbesserung der Symptome.
- Folge 94Alzheimer Demenz muss nicht sein.Jutta Suffner thematisiert in dieser Podcast-Episode die Alzheimer-Demenz und betont, dass diese Erkrankung nicht zwangsläufig eintreten muss. Sie erklärt die zentrale Rolle des Hippocampus (Seepferdchen) für das Gedächtnis und gibt praktische Empfehlungen zur Prävention, wie eine entzündungsarme Ernährung, Bewegung, ausreichend Schlaf, soziale Kontakte und die Einnahme wichtiger Vitalstoffe. Dabei legt sie großen Wert auf Eigenverantwortung und einen gesunden Lebensstil, um die geistige Gesundheit möglichst lange zu erhalten. Zusätzlich verweist sie auf weiterführende Literatur und ihr eigenes Buch „Gesund sterben – das ist möglich“.