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    Folge 167

    KI in der Medizin, Fluch oder Segen?

    9. Mai 2024 7 Minuten Ganzheitliche Gesundheit

    Worum es geht

    Jutta Suffner diskutiert in dieser Episode die Chancen und Risiken von künstlicher Intelligenz (KI) in der Medizin. Sie betont, dass KI nur so gut ist wie die Daten, mit denen sie gefüttert wird, und warnt davor, den gesunden Menschenverstand und die individuelle Patientenbetreuung zu vernachlässigen. Anhand eines Beispiels zur Differenzierung von Entzündungserregern zeigt sie, wie KI unterstützend wirken kann, plädiert jedoch für eine ausgewogene Nutzung, bei der der Mensch im Mittelpunkt bleibt. Abschließend ruft sie dazu auf, KI als Ergänzung zu sehen und nicht als Ersatz für menschliche Expertise und Empathie.

    Eine neueste Studie zeigt ein Projekt, bei dem die KI eingesetzt wird, um Entzündungsgeschehen zu differenzieren. Die Erfolgsquote ist relativ hoch. Bis zu 90% bei viralen, bis zu 70 % bei bakteriellen und bis zu 79% bei autoimmun bedingten Entzündungsherden. Meine Sorge besteht eher darin, dass der Mensch sein Hirn nicht mehr ausreichend benutzt und alles von KI erledigen läßt. Sicher, in einigen Fällen kann es uns unterstützen. Doch wo ist hier die Grenze? KI geschriebene Text beispielsweise sind seelenlos. Dies fühle ich oft. In der Hoffnung, dass wir unser Gesundheitssystem nicht komplett der KI in die Hände legen wünsche ich Ihnen einen erholsamen und gesunden Tag.

    Bei Fragen schreiben Sie mir gerne an gesund@juttasuffner.de

    https://mentoren-verlag.de/werke/gesund-sterben-das-ist-moeglich-das-buch/

    Künstliche IntelligenzMedizinEntzündungenPatientenorientierungGesunder Menschenverstand

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